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Stoppezehjer Ehrung durch Verbandsgemeinde 2011



Stoppezehjer

Eine weitere Urkunde ging an die Projektgruppe der Boos von Waldeck Grundschule in Zell.

Junge "Stoppezehjer" schwätzen Platt

Eine Aktion der Mundart-Initiative im Kreis Cochem-Zell e.V. und der Rhein-Zeitung

Wenn man die steigende Zahl der Besucher der Mundart-Abende bewertet kann man sagen: Die Mundart hat auch heute noch einen hohen Stellenwert.
Die Besucher kommen aber fast ausschließlich aus der Altersgruppe der über
40-jährigen.
Es ist aber das Anliegen der Mundart-Initiative, unser heimisches „Platt“ auch der
Jugend und den Kindern wieder nahe zu bringen und sie zum täglichen Gebrauch
der Mundart zu animieren.
Deshalb starten Mundart-Initiative und Rhein-Zeitung einen gemeinsamen Wettbewerb unter dem Titel „Stoppezehjer“ für Kinder und Jugendliche, der mit Geldpreisen von insgesamt 600 Euro ausgestattet ist.
An alle Schulen ging dieser Tage eine Ausschreibung, um Klassen und Projektgruppen zur aktiven Beschäftigung mit unserem Platt anzuregen. Natürlich sind auch Beiträge privater Gruppen herzlich willkommen und nehmen gleich berechtigt am Wettbewerb teil.
Mögliche Ideen für den „Stoppezehjer-Wettbewerb“sind:
- Wieviele Bürger in meinem Dorf „schwätzen Platt“ – wie viele nicht
- Redensarten in „Platt“ sammeln und von „Plattschwätzern“ im O-Ton als Audio-
Datei aufnehmen.
- Welche Worte in Platt haben wir aus anderen Sprachen übernommen: Beispiel:
Schäselong – Chaiselongue.
- Welche „Hausnamen“ sind in meinem Dorf bekannt: z.B. „ Baach Pitter“, weil
ein Vorfahre am Bachlauf gewohnt hat.
- Wie wirkt sich unser Platt auf den heutigen Jugend-Jargon aus ? (Beispiel:
„Ooschgeweihretzer“ für Tätowierer.
- Sammeln alter Flurnamen, die heute nicht mehr im Kataster stehen.
- Lieder und Schlager auf „Platt“ neu texten, singen und aufnehmen.
- Gerichte und Zutaten so beschreiben, wie es Oma und Opa tun.
- Spiele aus früheren Zeiten erfragen. Was hat man gespielt und wie genannt.
Beispiel: Mörwele spille: mit Murmeln spielen).
- Namen in „Platt“ von Werkzeugen, Haushaltsgeräten, Geräten für Wingert und
Landwirtschaft ermitteln.

Es gibt bestimmt noch viele weitere Ideen. Sicher helfen Eltern, Großeltern oder ältere Personen aus dem Dorf gewissermaßen als „Paten“ gerne mit, möglichst originelle Beiträge zu erarbeiten.

Wer Rückfragen zum Wettbewerb der „Stoppezehjer“ hat, wendet sich bitte
an Birgit Pielen, Tel. 02671-916033, Birgit.Pielen@rhein-zeitung.net oder an
Gerhard Schommers, 06542-22285, info@schommers-wein.de. Wenn eine Klasse
oder Arbeitsgruppe Unterstützung oder weitere Informationen braucht, kommt nach
Absprache gerne ein Mitglied der „Plattschwätzer“ in die Schule oder zur Gruppe.

Rheinzeitung Bericht

rz18309stoppezehjermoersdorf.pdf [386 KB]

Rheinzeitung Kommentar

rzkommentarjdietz18309.pdf [202 KB]